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Dokument 09 · FP-LEGAL-DATA-SOVEREIGNTY · Version 1.0

Deine privaten Daten gehören dir. Wir können sie nicht lesen.

FlameP ist nicht darauf ausgelegt, dass du uns deine Privatsphäre anvertrauen musst. Die Architektur soll den Zugriff des Betreibers auf private Nutzerinhalte technisch ausschließen. Nicht „wir schauen nicht hinein“, sondern: Wir bauen keinen Weg hinein.

Zero-Access ist ein Produktversprechen. FlameP als Betreiber hat keinen normalen technischen Lesepfad auf deine privaten Inhalte. Notwendige Verarbeitung erfolgt ausschließlich in autorisierten Runtime-Pfaden für die von dir gewählte Funktion.
Betreiberzugriff
Technisch ausgeschlossen
Private Inhalte
Nicht in Inhaltslogs
Kündigung
12 Monate Datenzugang
Training / Werbung
Keine Nutzung privater Inhalte
01
Das FlameP-Versprechen
Privatsphäre soll nicht von gutem Benehmen des Betreibers abhängen.
+
Deine privaten Daten gehören dir. FlameP als Betreiber kann sie nicht lesen.

Das ist kein Marketing-Satz über interne Richtlinien. FlameP wird so gebaut, dass Betreiber, Administratoren, Support und Entwickler keinen normalen technischen Inhaltszugriff auf deine privaten Daten erhalten.

Wir wollen nicht sagen müssen: „Vertrau uns, wir schauen nicht hinein.“ Das Ziel ist stärker: Die Architektur soll uns diese Möglichkeit nicht geben.

Kein Betreiber-Lesepfad. Private Inhalte sind nicht Teil eines Admin- oder Support-Viewers.
Kein Content-Logging. Betriebslogs sollen private Inhalte nicht zu einer zweiten lesbaren Datenkopie machen.
Kein versteckter Trainingspfad. Private Inhalte werden nicht für Werbung, Verkauf oder allgemeines Modelltraining verwendet.
Kein Daten-Lock-in. Kündigung beendet Entitlements – nicht den Zugriff auf deine eigenen Daten.
02
Was bedeutet Zero-Access?
Die wichtigste technische Grenze.
+

Zero-Access bedeutet: FlameP als Betreiber besitzt keinen vorgesehenen technischen Mechanismus, mit dem Mitarbeiter oder Administratoren private Nutzerinhalte im Klartext lesen können.

Die Daten dürfen technisch verarbeitet werden, wenn du eine FlameP-Funktion ausführst. Diese Verarbeitung erfolgt aber innerhalb dafür autorisierter Runtime-Pfade und erzeugt keinen allgemeinen Betreiberzugriff.

1 · Duautorisierst eine Funktion.
2 · Schlüssel / Scopegeben den zulässigen Zugriff frei.
3 · Runtimeverarbeitet nur den erforderlichen Kontext.
4 · Ergebniswird an deinen autorisierten Kontext zurückgegeben.
5 · Betreibererhält keinen allgemeinen Klartextzugriff.
Verarbeitung ≠ Betreiberzugriff. Diese Unterscheidung ist zentral für die FlameP-Architektur.
03
Was bedeutet Zero-Access nicht?
Starke Aussage, keine falsche Unverwundbarkeitsbehauptung.
+

Zero-Access bedeutet nicht, dass Software, Geräte, Kryptografie, Betriebssysteme oder externe Anbieter niemals Fehler oder Sicherheitslücken haben können.

Es bedeutet auch nicht, dass Daten niemals technisch entschlüsselt verarbeitet werden dürfen. Wenn eine von dir gewählte Funktion den Inhalt verarbeiten muss, kann dies innerhalb des autorisierten Ausführungskontexts erforderlich sein.

Zero-Access ist kein „Zero-Risk“-Versprechen. Es ist das Versprechen, keinen vorgesehenen Betreiber-Lesepfad auf deine privaten Inhalte zu bauen.
04
Was kann FlameP als Betreiber sehen?
Betrieb braucht Metadaten – nicht deine privaten Inhalte.
+

Für Konto, Sicherheit, Abrechnung und technischen Betrieb kann FlameP bestimmte nicht-inhaltliche Informationen verarbeiten, soweit sie für den jeweiligen Zweck erforderlich sind. Dazu können beispielsweise gehören:

  • Kontostatus und technische Account-Referenzen,
  • Entitlements, Tarif-/Produktstatus und Abrechnungsinformationen,
  • technische Betriebs- und Sicherheitsereignisse ohne private Inhaltsprotokollierung,
  • Verbrauchs-/Kosteninformationen, soweit sie für FlamePoints, Billing und Ledger erforderlich sind,
  • vom Nutzer ausdrücklich öffentlich gemachte oder an FlameP übermittelte Informationen.

Welche personenbezogenen Metadaten konkret verarbeitet werden, beschreibt die Datenschutzerklärung.

05
Was kann FlameP nicht sehen?
Der Kern der Datensouveränität.
+

Kein Betreiberzugriff auf

  • private Chats und private Gesprächsinhalte,
  • private Journal-/Notizinhalte,
  • private Dokumentinhalte,
  • private Wissens-, Relationship- oder Personal-Daten,
  • private Ergebnisse und interne Nutzerkontexte,
  • sonstige private Inhalte innerhalb der Zero-Access-Zone.

Nur wenn du selbst teilst

Informationen werden für andere sichtbar, wenn du eine dafür vorgesehene Freigabe-, Veröffentlichungs-, Support- oder Sharing-Funktion bewusst verwendest.

Sichtbarkeit ist eine zusätzliche Entscheidung – kein Nebeneffekt davon, dass Daten in FlameP existieren.

06
Wo können deine Daten liegen?
Speicherort und Zugriff sind nicht dasselbe.
+

Je nach FlameP-Produkt- und Infrastrukturstufe können private Daten lokal auf einem Nutzergerät, in einer persönlichen verschlüsselten Datenbank auf FlameP-Infrastruktur oder in einer dafür vorgesehenen persönlichen/dedizierten Runtime gespeichert werden.

Serverseitige Speicherung bedeutet nicht Betreiberzugriff. Entscheidend ist, ob FlameP den Inhalt entschlüsseln und lesen kann – nicht, wem die Festplatte physisch gehört.

Der konkrete Speicherpfad einer produktiven Funktion muss aus der tatsächlichen Runtime hervorgehen und darf nicht durch Marketingbegriffe ersetzt werden.

07
Deine persönliche Datenbank
Getrennte persönliche Datenhaltung statt gemeinsamer Inhaltsablage.
+

FlameP sieht für private persistente Nutzerdaten eine persönliche, verschlüsselte Datenhaltung vor. Nutzerinhalte werden nicht absichtlich in eine gemeinsame, für Betreiber lesbare Inhaltsdatenbank zusammengeführt.

Die persönliche Datenbank kann je nach Infrastrukturmodell in einem geteilten technischen Pool liegen, ohne ihre logische und kryptografische Trennung von anderen Nutzern zu verlieren.

Geteilte Infrastruktur ist nicht geteilte Identität. Gemeinsame Serverressourcen dürfen nicht bedeuten, dass private Daten verschiedener Nutzer in einen gemeinsamen Betreiber-Leseraum fallen.
08
Verschlüsselung
Nicht nur Transport, sondern Datenzugriff.
+

Private FlameP-Daten werden in den dafür vorgesehenen Zero-Access-Pfaden verschlüsselt gespeichert. Übertragungen zwischen autorisierten Komponenten werden ebenfalls angemessen geschützt.

Verschlüsselung ist dabei kein alleiniger Beweis für Zero-Access. Entscheidend ist zusätzlich, wer die für eine Entschlüsselung erforderlichen Schlüssel kontrolliert und ob es einen alternativen Betreiberzugriff gibt.

FlameP behandelt Kryptografie deshalb als Teil einer Gesamtarchitektur aus Schlüsselkontrolle, Scope, Runtime-Isolation, minimalen Logs und kontrollierten Datenpfaden.

EU-Kommission: Datenschutz durch Technikgestaltung & Sicherheit ↗
09
Wer kontrolliert Schlüssel und Passphrase?
Der Schutz darf nicht durch einen versteckten Generalschlüssel aufgehoben werden.
+

Für Zero-Access-Sicherheitsstufen liegt die entscheidende Schlüsselkontrolle beim Nutzer beziehungsweise in einem nutzerautorisierten Schlüsselpfad. FlameP darf keinen versteckten Betreiber-Generalschlüssel vorhalten, der den Zero-Access-Grundsatz aushebelt.

Eine Passphrase oder ein Schlüssel ist nicht dasselbe wie dein FlameP-Login. Account-Authentifizierung und Inhaltsentschlüsselung werden konzeptionell getrennt behandelt.

Ein Passwort-Reset darf nicht heimlich zu einem Betreiber-Schlüsselreset werden. Wenn eine Recovery-Methode Zugriff auf verschlüsselte Inhalte wiederherstellen kann, muss ihre Vertrauens- und Sicherheitswirkung vorher klar erklärt werden.
10
Recovery ohne Hintertür
Bequemlichkeit und maximale Souveränität sind unterschiedliche Entscheidungen.
+

FlameP kann unterschiedliche Recovery-Stufen anbieten. Eine Recovery-Option muss transparent erklären, wer oder was eine Wiederherstellung ermöglichen kann und welche zusätzliche Vertrauensbeziehung dadurch entsteht.

Eine Komfort-Recovery darf nicht als identisch mit einer maximalen Zero-Recovery-Sicherheitsstufe dargestellt werden.

Recovery-fähige Stufe. Ein zuvor eingerichteter, ausdrücklich beschriebener Recovery-Mechanismus kann Wiederherstellung ermöglichen.
Maximale Souveränität. Wenn ausschließlich der Nutzer den notwendigen Schlüssel besitzt und kein Recovery-Pfad eingerichtet ist, kann auch FlameP verlorene Schlüssel nicht ersetzen.
11
Was passiert bei Schlüsselverlust?
Zero-Access hat eine reale Konsequenz.
+

Bei einer maximalen Sicherheitsstufe ohne eingerichteten Recovery-Pfad gilt: Ist der notwendige Schlüssel verloren, kann FlameP die verschlüsselten Inhalte nicht für dich entschlüsseln.

Das ist kein Supportmangel, sondern die Konsequenz daraus, dass FlameP selbst keinen Generalschlüssel besitzt.

Vor Aktivierung einer solchen Stufe muss FlameP diese Konsequenz deutlich anzeigen. „Schlüssel weg, Daten nicht mehr entschlüsselbar“ darf nicht im Kleingedruckten versteckt werden.
12
Backups
Backup darf Zero-Access nicht umgehen.
+

Backups sollen Verfügbarkeit und Wiederherstellbarkeit nach technischen Fehlern verbessern. Sie dürfen jedoch keinen zweiten ungeschützten Inhaltsbestand erzeugen.

Wenn verschlüsselte private Daten gesichert werden, muss ihre Zero-Access-Eigenschaft auch im Backup-Pfad erhalten bleiben. Backup-Operatoren oder Administratoren dürfen dadurch keinen zusätzlichen Klartextzugriff erhalten.

Konkrete Backup-Frequenzen, Retention und Recovery-Ziele werden aus dem produktiven Infrastruktur- und Recovery-Stand dokumentiert, nicht in diesem Text erfunden.

13
Wie kann FlameP Daten verarbeiten, wenn FlameP sie nicht lesen kann?
Autorisiertes Rechnen ist nicht administratives Lesen.
+

Wenn du eine Funktion startest, autorisierst du einen technischen Ausführungspfad. Dieser darf den für die Funktion erforderlichen Kontext verarbeiten und ein Ergebnis erzeugen.

Der Betreiber erhält dadurch nicht automatisch eine Oberfläche, API oder Datenbankabfrage, um denselben privaten Inhalt unabhängig von deiner Aktion einzusehen.

Einfach gesagt: Die Maschine darf für dich rechnen. Das bedeutet nicht, dass wir mitlesen dürfen oder können.
14
Was passiert bei externen KI-Modellen?
Die Zero-Access-Grenze von FlameP endet nicht automatisch beim Provider.
+

Wenn du eine Funktion nutzt, deren autorisierter Pfad einen externen Modellanbieter einbezieht, kann der für diese Anfrage erforderliche Kontext technisch an diesen Anbieter übermittelt werden.

Das ist kein Betreiberzugriff durch FlameP. Es ist aber eine Verarbeitung durch einen zusätzlichen Empfänger und muss deshalb transparent gemacht werden.

FlameP soll externe Übermittlung minimieren, private/precheck-basierte Wege nutzen, wo sie vorgesehen sind, und dir relevante Auswirkungen auf Privacy, Kosten und Modellwahl anzeigen.

Provider, Vertragsbedingungen, Speicherverhalten, Trainingsausschluss, Verarbeitungsort und Drittlandtransfer werden pro tatsächlich aktivem Provider geprüft und in der Datenschutzerklärung synchron gehalten.

Wichtig: Eine externe Modellverarbeitung darf nicht als „vollständig lokal“ bezeichnet werden, nur weil vorher ein lokaler/private Precheck stattgefunden hat.
15
Logs, Telemetrie & Diagnostik
Betrieb ohne Inhaltsprotokolle.
+

FlameP benötigt technische Informationen, um Verfügbarkeit, Kosten, Sicherheit und Fehlerzustände zu verstehen. Diese Betriebsdiagnostik darf private Nutzerinhalte nicht zu einem alternativen lesbaren Datenbestand machen.

Inhaltsprotokolle privater Chats, Dokumente oder persönlicher Daten sind kein regulärer Zero-Access-Betriebsmechanismus.

Wenn zur Fehleranalyse nutzerseitig bewusst Beispielinhalte bereitgestellt werden, ist diese freiwillige Übermittlung vom normalen privaten Inhaltsbestand getrennt zu behandeln.

16
Kann der Support meine Daten öffnen?
Nein – außer du teilst etwas bewusst mit dem Support.
+

Ein Support-Mitarbeiter erhält nicht allein deshalb Zugriff auf private Inhalte, weil du ein Ticket eröffnest oder Hilfe brauchst.

Wenn du zur Fehleranalyse bewusst einen Screenshot, Export, Textausschnitt oder andere Informationen an den Support sendest, verarbeitet FlameP diese von dir ausdrücklich übermittelten Supportdaten für diesen Zweck. Sie sind von deinem sonstigen Zero-Access-Inhaltsbestand zu unterscheiden.

Support ist keine Hintertür. Ein Supportfall darf keinen Admin-Schalter erzeugen, der dein privates Datenarchiv öffnet.
17
Was passiert bei Behörden- oder Rechtsanfragen?
FlameP kann keinen Klartext herausgeben, den FlameP nicht besitzt.
+

FlameP beachtet rechtlich wirksame Verpflichtungen. Soweit FlameP Kontometadaten, Abrechnungsdaten oder andere rechtmäßig zugängliche Informationen besitzt und zur Herausgabe verpflichtet ist, kann eine entsprechende gesetzliche Pflicht bestehen.

Zero-Access bedeutet zugleich: FlameP kann private Klartextinhalte nicht aufgrund einer Anfrage aus einem Betreiberzugriff herausgeben, wenn FlameP technisch keinen solchen Zugriff besitzt.

Die Architektur ist damit eine reale Grenze dessen, was FlameP selbst technisch bereitstellen kann. Gesetzliche Pflichten werden dadurch nicht ignoriert; vorhandene und nicht vorhandene Zugriffsmöglichkeiten werden aber nicht verwechselt.

18
Wer entscheidet, was sichtbar wird?
Existenz in FlameP ist keine Veröffentlichung.
+

Sichtbarkeit ist strikt optional. Eine World, ein Objekt, Beitrag, Outcome, eine Fähigkeit oder andere Information wird nicht automatisch sichtbar, nur weil sie im System existiert oder netzwerkrelevant sein könnte.

Öffentliche oder geteilte Sichtbarkeit entsteht nur über dafür vorgesehene Nutzerentscheidungen und Berechtigungen.

Private by default. „People want to be seen“ kann eine menschliche Motivation sein – kein technischer Veröffentlichungszwang.
19
Werbung, Verkauf & Modelltraining
Hier gibt es kein „pauschal“.
+
FlameP verwendet oder lizenziert deine privaten Inhalte nicht für Werbung, Verkauf oder allgemeines Modelltraining.

Die Zero-Access-Architektur unterstützt dieses Versprechen technisch: FlameP baut keinen Betreiberbestand privater Inhalte auf, aus dem solche Daten für andere Zwecke ausgesucht werden könnten.

Ein zukünftiges freiwilliges Contribution-, Research- oder Trainingsprogramm müsste eine eigene, klar erklärte Nutzerentscheidung sein. Es wäre nicht Teil der normalen privaten FlameP-Nutzung.

20
Was passiert nach Kündigung oder Widerruf?
Zahlung endet – dein Datenzugang nicht sofort.
+

Nach Kündigung oder Widerruf bleibt dein FlameP-Konto bestehen. Die kostenpflichtigen Entitlements enden nach den dafür geltenden Regeln; der Zugang zu deinen eigenen Daten bleibt davon getrennt.

Deine eigenen Daten bleiben mindestens zwölf Monate kostenfrei zugänglich und exportierbar, soweit du nicht vorher ihre Löschung verlangst und keine zwingenden gesetzlichen Regelungen entgegenstehen.

Der reine Konto-/Datenzugang löst keine weitere reguläre Basisgebühr aus.

21
Export & Portabilität
Datensouveränität umfasst auch den Weg hinaus.
+

Eigene Daten sollen nicht in FlameP eingeschlossen werden. FlameP stellt die dafür vorgesehenen Exportwege bereit und berücksichtigt die gesetzlichen Rechte auf Datenzugang und Datenübertragbarkeit.

Ein Export soll in einem gängigen und maschinenlesbaren Format möglich sein, soweit dies für den jeweiligen Datentyp technisch und rechtlich einschlägig ist.

Art. 20 DSGVO · Datenübertragbarkeit ↗
22
Löschung
12 Monate Zugang sind kein Zwang zur Aufbewahrung.
+

Du kannst die Löschung personenbezogener Daten verlangen, soweit die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen. Das zwölfmonatige Zugangsversprechen bedeutet nicht, dass FlameP Inhalte gegen deinen Willen zwölf Monate halten muss.

Gesetzliche Aufbewahrungspflichten oder Rechtsansprüche können für einzelne Datenarten eine längere, zweckgebundene Aufbewahrung erfordern. Solche Daten dürfen nicht deshalb wieder zu einem frei nutzbaren privaten Inhaltsbestand werden.

23
Was passiert bei Fehlern oder Sicherheitsvorfällen?
Starke Architektur heißt nicht, Fehler zu leugnen.
+

Auch Zero-Access-, Verschlüsselungs- und Runtime-Systeme können Fehler, Fehlkonfigurationen oder Sicherheitslücken enthalten. FlameP behauptet deshalb keine technische Unfehlbarkeit.

Wird FlameP ein Fehler bekannt, wird er untersucht und behoben. Sicherheits- und Datenschutzprobleme werden entsprechend ihrer möglichen Auswirkungen priorisiert.

Falls ein Vorfall gesetzliche Benachrichtigungs- oder Meldepflichten auslöst, werden diese nach den anwendbaren Regeln erfüllt.

Ein Fehler ändert nicht das Architekturversprechen. Ein unbeabsichtigter Defekt wird nicht nachträglich als zulässiger Betreiberzugriff oder Produktfunktion definiert.
24
Datenschutz durch Architektur
Nicht nur Policy – Technikgestaltung.
+

Die DSGVO verlangt Datenschutz durch Technikgestaltung und datenschutzfreundliche Voreinstellungen. FlameP geht mit Zero-Access produktstrategisch darüber hinaus: Wir wollen private Inhalte nicht erst durch interne Prozesse vor Mitarbeitern schützen, sondern unnötigen Betreiberzugriff gar nicht als normalen Systempfad vorsehen.

Zu einer solchen Architektur gehören insbesondere Datenminimierung, Verschlüsselung, getrennte Schlüsselkontrolle, restriktive Scopes, isolierte Datenpfade und eine Diagnostik ohne private Inhaltslogs.

Art. 25 DSGVO · Datenschutz durch Technikgestaltung ↗
EU-Kommission · Security of processing ↗
25
Wie muss FlameP Zero-Access beweisen?
Ein Versprechen dieser Größe braucht technische Evidence.
+

Zero-Access darf nicht allein durch dieses Dokument entstehen. Die produktive Aussage muss durch die reale Architektur und den aktiven Runtime-Pfad belegbar sein.

Dazu müssen unter anderem geprüft werden:

  • Schlüssel- und Entschlüsselungspfade,
  • Admin-/Support-Berechtigungen,
  • Datenbank- und Backup-Zugriff,
  • Logs, Traces und Error Reporting,
  • Runtime-/Container-/Server-Zugriffswege,
  • Export-, Recovery- und Account-Reset-Pfade,
  • externe Provider- und Modellpfade,
  • Incident- und Break-glass-Mechanismen.
Kein Break-glass-Hintereingang: Wenn ein Notfallmechanismus private Klartextinhalte für Betreiber öffnen könnte, wäre das eine materielle Ausnahme von Zero-Access und müsste vor Produktivfreigabe beseitigt oder ausdrücklich als abweichendes Produktmodell behandelt werden.

Die Legal Experience darf nur den Zustand behaupten, den die produktive technische Evidence trägt.

26
Version & Governance
Ein zentrales Produktversprechen braucht einen kontrollierten Lebenszyklus.
+
Dokument-IDFP-LEGAL-DATA-SOVEREIGNTY
Version1.0
Sprachede-DE
StatusOWNER APPROVED
OwnerAndreas Degenhardt
Gültig abnach Evidence + Legal-Freigabe
Re-Consentbei materieller Verschlechterung prüfen
Produktivgesperrt

Zentrale FlameP-Zusagen

ZusageStatus
Betreiber hat keinen normalen technischen Inhaltszugriff auf private NutzerinhalteZERO-ACCESS BASELINE
Kein versteckter Betreiber-GeneralschlüsselARCHITEKTURPRINZIP
Private Inhalte nicht für Werbung, Verkauf oder allgemeines ModelltrainingGEKLÄRT
Keine privaten Inhaltslogs als normaler BetriebsmechanismusZERO-ACCESS BASELINE
Sichtbarkeit ist optionalPRODUCT BASELINE
Nach Kündigung/Widerruf mindestens 12 Monate kostenloser Zugriff auf eigene DatenGEKLÄRT
Bekannt gewordene Fehler werden untersucht und behobenOPERATING BASELINE

Vor Productive Freeze technisch nachzuweisen

BereichGateNachweis
Private Personal DB / VaultRUNTIME EVIDENCESpeicher-, Verschlüsselungs- und Entschlüsselungspfad vollständig inventarisieren.
SchlüsselkontrolleCRYPTO EVIDENCENachweisen, dass kein Betreiber-Generalschlüssel oder alternativer Klartextpfad besteht.
Admin / SupportACCESS EVIDENCENachweisen, dass Rollen keinen privaten Content-Viewer/API-Pfad besitzen.
Logs / TelemetrieOBSERVABILITY EVIDENCEPrivate Inhaltsdaten aus Logs, Traces, Error Payloads und Analytics ausschließen.
BackupsBACKUP EVIDENCEZero-Access-Eigenschaft in Sicherungen und Restore-Pfaden erhalten.
RecoveryRECOVERY EVIDENCEJede Recovery-Stufe mit tatsächlicher Schlüssel-/Vertrauenswirkung dokumentieren.
Externe ProviderPROVIDER EVIDENCEPro AI-/Datenpfad Empfänger, Minimierung, Vertrag, Retention und Trainingsausschluss prüfen.
12-Monats-ZugangDATA ACCESS EVIDENCEPost-Termination-Account-/Export-Pfad ohne Paid Entitlement nachweisen.
OWNER APPROVED – BETRIEBLICHE AUSSAGEN BLEIBEN AN VERIFIZIERTE RUNTIME-NACHWEISE GEBUNDEN, BIS DIE ZERO-ACCESS-AUSSAGEN DURCH DEN TATSÄCHLICHEN PRODUKTIVEN RUNTIME-PFAD BELEGT SIND.